Der Aufstieg in die 3. Liga ist geschafft!
Die Rechnung war simpel: Würde man im letzten Saisonspiel kein Tor kassieren, wäre der Aufstieg gesichert, da selbst ein Punktgewinn dem Team der Trainer Markus Imhof und Marco Steinemann für den Aufstieg in die 3. Liga reichen würde. 90 Minuten später durfte konstatiert werden: Genau das ist gelungen, zum achten Mal in 20 Spielen stand hinten die 0.
Sieg souverän eingefahren
Nicht nur die Defensive überzeugte, wie schon die ganze Saison lang zeigte auch die Offensive, dass sie die torgefährlichste der gesamten Zürcher 4. Liga ist. Nach bereits 37 Minuten standen 3 Tore zu Buche, im Nachhinein darf man sagen, dass die Partie bereits zu diesem Zeitpunkt entschieden war. Gianluca Mergola schoss die Gäste in der 16. Minute in Führung. Dabei tankte er sich nach mehreren Anläufen durch und versenkte die Kugel mit dem linken Fuss im langen Eck. In der 28. Minute erhöhte Kai Hummer auf 2:0. Nach einem Freistoss legte Marc Betschart wohl eher unfreiwillig auf Hummer ab, der seinen 13. Saisontreffer erzielte. Knapp zehn Minuten später eroberte Gianluca Mergola in der gegnerischen Hälfte den Ball, wurde von Marc Betschart mustergültig lanciert und schoss im zweiten Anlauf das 3:0, sein 18. Saisontor in 19 Spielen. Die Gäste waren die klar bessere Mannschaft und konnten diese Überlegenheit in Tore ummünzen. In der Defensive wurde es nur kurz vor der Pause einmal gefährlich: Einen stark getretenen Freistoss eines Wipkinger Stürmers konnte Torhüter Celso Fernandes gerade noch an die Latte lenken. In der zweiten Halbzeit musste der FCOG nicht mehr, der SC Wipkingen konnte nicht mehr, entsprechend war das Pausenresultat dann auch gleich das Endresultat. Die Feier nach dem letzten und entscheidenden Sieg war beinahe so intensiv und lang wie die gesamte Saison.
Verdienter Lohn für ganzjährliche Überlegenheit
So wird es Zeit, die Saison noch einmal Revue passieren zu lassen. Die zweite Mannschaft des FC Oetwil-Geroldswil holte aus 20 Spielen 52 Punkte, 17 Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen stehen zu Buche. Die Limmattaler stellen mit sage und schreibe 94 Toren nicht nur die beste Offensive der Zürcher 4. Liga, sondern haben auch das beste Torverhältnis (+73) aller Mannschaften in dieser Stärkenklasse. Vor diesem Hintergrund ist der Aufstieg definitiv verdient, auch wenn er keine reine Formsache war. Denn mit dem NK Croatia ZH und dem FC Wiedikon 2 galt es zwei starke Gegner zu schlagen, die ebenfalls Aufstiegsambitionen hatten und dem FCOG tatsächlich je eine Niederlage zufügen konnten. Die Limmattaler machten das Rennen vor allem dank ihrer eindrücklichen Konstanz: Gegen Gegner ausserhalb der Top 3 resultierten neben einem Unentschieden gegen den FC Hellas ausschliesslich Siege. Dass die Qualität im Kader definitiv vorhanden und der Aufstieg von Anfang an das Ziel war, erhöhte den Druck auf die Mannschaft zusätzlich. Doch die Trainer Markus Imhof und Marco Steinemann sorgten dafür, dass das Team immer bereit war und die bestmöglichen Leistungen abrufen konnte. Am Schluss steht die Mannschaft dort, wo sie es verdient hat zu stehen – zuoberst.
Abenteuer 3. Liga beginnt
Zum Ende einer Saison stehen wie immer Veränderungen an, einige Spieler werden gehen, andere werden zum Team dazustossen. Bereits jetzt ist klar, dass Kapitän Kevin Bertschi die Schuhe an den Nagel hängen wird. Unzählige Jahre war er Führungsspieler in der zweiten Mannschaft und auch in der diesjährigen Saison war er eine unglaublich wichtige Stütze im Team. Burhan Demiri wird die Mannschaft ebenfalls verlassen, mit 15 Toren und 7 Assists war er einer der produktivsten Stürmer in dieser Saison und trug immer zur guten Stimmung in der Mannschaft bei. Auf diesem Weg möchten wir euch beiden Danke sagen für diese überragende Saison und hoffen, euch auch in der nächsten Saison ab und zu am Spielfeldrand zu sehen!
Für das restliche Kader beginnt dann Mitte Juli die Vorbereitung für die erste Saison in der höheren Spielklasse. Wie sich die zweite Mannschaft des FCOG dort schlägt, wird sich weisen, jetzt darf der Triumph dieser Saison zuerst einmal in vollen Zügen genossen werden.