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Jun. Dc - Ohne Wille gibt's keinen Sieg!

Eine Kanterniederlage nach Drehbuch!

Was ist der Hauptunterschied zwischen einer a-Mannschaft und einer c-Mannschaft? Die naheliegende Antwort, dass es das fussballerische Können sei, stimmt nur bedingt. Auch in einer c-Mannschaft spielen begabte Fussballer mit.
Nein, der Hauptunterschied ist, dass in einer a-Mannschaft alle Spieler "WOLLEN"! Sie wollen spielen, sie wollen kämpfen, sie wollen gewinnen, sie wollen nie aufgeben, sie wollen Teil der Mannschaft sein. Sie sind traurig und enttäuscht, wenn sie es nicht ins Aufgebot schaffen; sie sind bedrückt, wenn sie an einem Spiel nicht dabei sein können. Sie geben das Maximum im Training, um positiv aufzufallen; sie träumen von grossen Stadien und tollen Fussball. Sie WOLLEN!

Und diesen grossen Unterschied hat unser Dc an diesem Wochenende in allen Facetten erfahren dürfen. Es beginnt damit, dass in einem Kader von 22 Spieler sich gleich 7 für das Spiel abgemeldet haben. Das sind mehr als 30%! Und nur einer davon war krank.

Der Gegner war gut, aber nicht überragend. Sie hatten einen sehr guten, grossgewachsenen Torwart (Jahrgang 2007) und ein paar gute Spieler. Das Spielfeld 2 - der neue Kunstrasen - war neu für uns und von den Abmessungen her ungewohnt. Aber das war er für den FC Dietikon ebenfalls.
Das erste Drittel war ok, spielerisch ausgewogen mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste verwerteten zwei davon, wir leider keine. So hiess es beim ersten Pausentee 0-2! Doch wir lagen bisher immer hinten und haben ab dem 2. Drittel Gas gegeben. Diesmal blieb die Reaktion jedoch aus. Im Gegenteil. Als der FCD innert 7 Minuten auf 4-0 erhöht hatte, gab unser Team auf. Für die Spieler war das Spiel verloren, Frust setzte ein und es folgten nur noch unnötige Einzelaktionen, die in Ballverlusten endeten. Es gab keine Struktur mehr. Keiner glaubte mehr daran, das Spiel noch gewinnen zu können. Dabei war nicht mal die Hälfte gespielt. So wie Dietikon 4 Tore geschossen hatte, so hätten auch wir noch 4 Tore schiessen können. Aber sie WOLLTEN NICHT! Auf dem Feld stand keine Mannschaft mehr, sondern 9 Einzelakteure, die nicht miteinander harmonierten. Das nützte Dietikon natürlich dankend aus und schob das Leder in regelmässigen Abständen ins Netz.
Das letzte Drittel ist kaum erzählenswert. Einziges Highlight war unsere Resultatkorrektur durch ein Tor von Luca.

Verlieren darf man; es ist sogar wichtig, dass Kids in dem Alter ab und zu ein Spiel verlieren, damit sie nicht zu selbstsicher oder gar überheblich werden. Aber verlieren will gelernt sein. Jeder Sportler muss mit einer Niederlage umgehen können. Ein Spiel nach einer grossartigen, kämpferischen Leistung verlieren und danach sagen "ich habe alles gegeben!" ist viel mehr wert als ein geschenkter Sieg oder eine Niederlage, bei der man bereits vor der Hälfte aufgegeben hat. Und dies gilt nicht nur im Sport, sondern allgemein im Leben.

Wir Trainer haben noch viel Arbeit vor uns. Wir können aber nur etwas mit dem Team erreichen, wenn die Spieler auch WOLLEN.

Für den FCOG haben gespielt:
Alec, Erton, Elio, Luca, Samuel, Devin, Hazar, Jeremy, Damian, Jason, Aurelio

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